Probenwochenende aus Sicht unserer Musiker

FREITAGABEND – REGULÄRE PROBE

Freitags um 17:00 Uhr begann mit einer regulären Probe offiziell unser gemeinsames PWE. Nach anstrengenden, aber lustigen eineinhalb Stunden gemeinsamen Musizierens gingen bis auf Kristin und Cédric alle in den Feierabend. Letztere arbeiteten fleißig bis um 03:00 Uhr in der Früh mit unserem Dirigenten Benedikt an unserer Website. Demenstprechend kamen die drei am nächsten Morgen etwas müde zur Probe.

SAMSTAGMORGEN – EINSPIELEN

Fast vollständig – bis auf ein paar Schlafmützen, die den Wecker wohl nicht gscheid gestellt hatten bzw. sich wahrscheinlich dachten: ,,Mjaaa, zehn Minuten noch schlafen, dann steh ich auf!“ Leider passiert es ja bekanntlich relativ schnell, dass aus zehn Minuten ein halbe Stunde oder mehr wird und man schließlich wieder vollständig eingeschlafen ist. Was auch bei mir der Fall war… als ich dann schließlich doch einen Blick auf die Uhr warf, musste ich feststellen: ,, Mist, in zehn Minuten beginnt die Probe!!!“ Stress pur.
Das Einspielen mit vorgegebenen Atemübungen unseres Dirigenten, der übrigens trotz kurzer Nacht pünktlich war,hilft dabei wieder die Proben etwas entspannter anzugehen.. Als dann letztendlich alle Mitglieder des Jugendorchesters anwesend waren, formierten sich trotzdem alle mit gierigen Blicken um die Kaffeemaschine. Doch leider mussten wir uns weiterhin gedulden, denn als der Kaffee nach gefühlten sechs Stunden gerade fertig geworden war, mussten alle in die jeweiligen Registerproben abmarschieren (Meine Registerprobe fand bei den Klarinetten statt).

REGISTERPROBE

Da sich zwei unserer Klarinettenspielerinnen auf ihre D1-Prüfung fleißig in einem abgesonderten Kurs vorbereiteten, verbrachte ich die Probe mit fast allen Wallner-Mädls alleine.

Silvia Wallner war dieses Mal unsere ,,Leiterin“. Viele denken jetzt vielleicht, das ist super langweilig und anstrengend -ja, das ist es zum Teil auch- aber tatsächlich nicht immer. Dank vieler Witze überzogen wir sogar unsere vorgesehene Zeit von einer Stunde und hatten eine Menge Spaß. Außerdem kann man sich in diesen kleinen Besetzungen viel besser auf individuelle Schwierigkeiten in den Stücken konzentrieren. Danach holten wir uns alle den ersehnten Kaffee und eilten zur Probe.

SATZPROBE

In einem anderen Raum erwartete uns Maximilian Jockel, der Dirigent des großen Blasorchesters, und übte weitere Stücke mit uns – also den Flöten, Saxophonen und Klarinetten- wie ,,Adagio for Winds“ von Jan van der Roost oder ,,Guardians of the Galaxy“ von Michael Brown. Nach einiger Zeit fiel die Konzentration jedoch ab, denn leckerer Pizzageruch lag in der Luft…

MITTAGESSEN

Daraufhin machte sich unsere kleine Gruppe auf in Richtung Pizzageruch. Im Vorraum befand sich schon der Rest des Orchesters, bis auf die Trompeten, die mussten noch ,,leiden“ (tja, da muss ma hoit besser übn!). Sie kamen jedoch letztendlich auch dazu. Nachdem wir uns ca. eine halbe Stunde erst einmal die Bäuche vollgeschlagen hatten, ging ich mit ein paar anderen zusammen in das Hinterzimmer,wo ein Klavier steht.Es sah so aus, wie als würde es nur darauf warten bespielt zu werden! Also setzten wir uns einer nahc dem anderen hin und spielten uns gegenseitig ein paar Stücke vor. Wir schafften sogar eine 6-händige Version von „Chopsticks“;). Irgendwann war die Pause dann doch vorbei und Bendedikt rief uns zur Probe zusammen, die wir mit einer kleinen Kaffeepause dazwischen konsequent und effektiv nutzten. Nach so einem langen Tag voll Ansatzwunden konnten wir schließlich alle entspannt um ca. 17:00 Uhr nach Hause gehen.

SONNTAGMORGEN – FAST GESCHAFFT!

Am nächsten Tag waren dann tatsächlich alle pünktlich! Ein paar Leute waren aufgrund von einem Missverständnis sogar überpünktlich und zwar scho vor halb 10. So eine Motivation müsste man immer haben…Anfangs hatten wir für ca. anderthalb Stunde eine weitere Satzprobe. Meine Gruppe übte diesmal mit unserem Dirigenten Bene vor allem wieder unser Problemkind ,,Adagio for Winds“. Mittags gab es anschließend zur Stärkung eine Leberkassemmel, übrigens alles organisiert von unsere Verpflegungswartin Irmgard. Ein großes Dankeschön dafür! Danach spielten noch alle gemeinsam und das PWE wurde, ich denke erfolgreich, von Benedikt beendet.

Jetzt wird es natürlich spannend, wie wir das Gelernte beim Konzert umsetzen können. Wir freuen uns, wenn Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen, und unser Frühlingskonzert besuchen.

Autor: Magdalena Hofmann – Musikerin aus dem Jugendorchester